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Steeler Kurier vom 30.06.2004 |
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Hüpfen und dabei
zählen |
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17.02.2004 / NRZ
LOKALAUSGABE / ESSEN |
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SCHULE / Mit dem Projekt "Bewegung und Ruhe" sollen Grundschüler
gefördert werden.
Die Erstklässler
hüpfen, springen oder werfen sich die Bälle in der Turnhalle zu.
Plötzlich verstummt die Musik und die Kinder bleiben stehen. Das
gehört zum Konzept. Die Schüler sollen auch lernen, "auszuhalten, sich
nicht zu bewegen", so die Bewegungspädagogin Melanie Jung, die zwei
Schulstunden pro Woche in der Dilldorf-Schule in Kupferdreh sowie in
der Cosmas- und Damian-Schule in
Frohnhausen die Grundschüler anleitet.
Seit Anfang Februar
nehmen stadtweit fünf Grundschulen, neben den genannten die
Antoniusschule in Freisenbruch, die Berliner Schule in
Frohnhausen und die Viktoriagrundschule in
Katernberg, am Projekt "Bewegung und Ruhe"
teil. Unterstützt werden sie dabei von der RWE Jugendstiftung.
Hintergrund für das Angebot sind die häufigen Koordinationsstörungen,
Verhaltensauffälligkeiten, Sprachfehler und Defizite in der Motorik
der Lernanfänger. Rahmenbedingungen, die auch das Lernklima massiv
stören.
Eine "veränderte
Kindheit, in der Bewegungsräume nicht mehr vorhanden sind", macht
Barbara Ullrich, Schulleiterin der Dilldorfschule, neben der
Beeinflussung durch moderne Medien dafür verantwortlich.
Ziel des zwei Jahre
laufenden Pilotprojekts ist es, die Balance zwischen Bewegung und Ruhe
bei den Grundschülern herzustellen, um die Konzentrations- und
Lernfähigkeit der Eleven zu verbessern. Die Übungen helfen so den
Schülern, sich Lerninhalte besser einzuprägen. Zum Beispiel wenn sie
beim Zählen hüpfen oder wenn sie beim Erlernen der Buchstaben
einstudierte Bewegungsabläufe ausführen. So werden kognitive
Fähigkeiten der Schulanfänger von Beginn an gefördert.
In den ersten beiden
Wochen haben die Bewegungspädagoginnen zunächst mit ganzen Klassen
zusammengearbeitet. Später sollen passgenaue Angebote für einzelne
Schüler folgen. Je nach Bedarf. Parallel sollen Eltern in die Übungen
einbezogen werden, damit die Kinder auch daheim richtig lernen.
CARSTEN HEIN
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| WAZ vom 22.5.2003: |
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Steeler Kurier 14.5.2003:
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Vorhang auf und Manege frei für mutige Antoniusschüler
Kinder
feiern 110-Jähriges mit Schulfest und vielen Attraktionen
Von
Bianca Raitz
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Freisenbruch.
Ganz geheuer ist Sinja
der Sprung über die Stange nicht. Ihre Freundin nicht ihr aufmunternd zu.
Sinja nimmt mutig Anlauf und springt. Beim
Schulfest zum 110-jährigen Bestehen der Antoniusschule will sie Eltern und
Klassenkameraden damit überraschen.
Hereinspaziert, hereinspaziert:
Zirkus Antoni öffnet am Samstag seine Tore. Die
kleinen Artisten sind Erst- bis Viertklässler und schon richtige Stars.
Mutig zeigen sie Kunststücke mit Feuer, jonglieren geschickt mit Tellern und
laufen konzentriert über gespannte Drahtseile.
Eine Woche lang proben die Antoniusschüler mit den Zirkuspädagogen
Rainer Krohn und Claudius Burbeck vom Kölner
Spielecircus. „Wir versuchen die Kinder breit zu
fördern und laden immer mal wieder Künstler für Aktionen zu uns ein“,
erzählt Schulleiterin Clarissa Waclawek. Vor
zwei Jahren lautete das große Thema „Afrika“, mit dem die Schüler auch am „Carnival
der Kulturen“ teilnahmen. In diesem Jahr schnuppern sie Zirkusluft. Das
Gefühl geben sie an die Gäste beim Carnival, vom
18. bis 20. Juli, und beim Schulfest nächsten Samstag weiter.
Bis dahin proben die Kinder
enthusiastisch. 15 von ihnen bauen sich zu einer menschlichen Pyramide auf.
Den Mitschülern stockt der Atem – doch es gelingt. Tollkühnheit, Witz und
Geschick lösen sich während der Vorstellung ab.
Nach den lustigen Clowns Gerda
und Fritz, deren Hände sich bei der Begrüßung nicht mehr voneinander lösen,
kommen die Tellerjongleure. Sarah und Isabell
treten gegen Justin und Lars an. Wem wird es wohl häufiger gelingen, sich im
Kreis zu drehen und den Teller vom Partner zu übernehmen?
Einfach sehe es zwar aus, sei es
aber nicht, weiß die Schulleiterin. Im Selbstversuch haben Kollegen und
Eltern einige Kunststücke ausprobiert: Auf dem Fakirbrett sitzen, Leitern
als Stelzen benutzen, mit Bällen jonglieren.
„Wir sind alle mit Freude
dabei. Ziel ist es, die Körperbeherrschung von Profis zu erlernen“, erklärt
sie mit Vorfreude auf das Schulfest am Samstag, 24. Mai, um 12 Uhr, Im
Haferfeld 39. Um 15 Uhr beginnt die
Zirkusvorstellung in der Turnhalle am Hellweg.
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NRZ vom 23. September 2002
Hier sind wir beim großen Umzug am
Sonntag zu sehen.
Aus unserer Regenbogenschlange ist
in der NRZ ein chinesischer Drache geworden!
In dem heftigen Schauer zu Beginn
des Zuges war es wohl eine Regenschlange!
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Steeler Kurier vom 18. September 2002
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Vom 20. bis zum 22. September startet zum dritten Mal
das farbenprächtige Spektakel "Carnival der Kulturen". Zum er-
sten Mal findet das Fest auf dem Limbecker Platz statt und die Antoniusschüler
sind mit dabei. |
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Beim "Lesebärenfest" zum Ende der Projektwoche "Lesen" waren der Schriftsteller
Günter Riediger und der Lesebär zu Gast in der Schule. |
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Der Lesebär
mit der Schulleiterin Clarissa Waclawek |
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WAZ 04.10.2001
Freisenbruch.
Freisenbruch liegt jetzt in Afrika
Projektwoche erweckte in der
Antoniusschule
afrikanisches Lebensgefühl
Internationalität, Völkerverständigung - für
die Jungen und Mädchen der
Antonius-Grundschule ist das nichts Neues. So
sind sie auch schon alte Hasen beim Carnival
der Kulturen.
Dass in diesem Jahr aus aktuellem Anlass die
Völkerverständigung und das Verständnis für
fremde Kulturen beim großen Umzug durch die
City mehr als die Fröhlichkeit im Vordergrund
standen, lag ganz im Sinne der Schule und
ihrer Leiterin Clarissa Waclawek. So stand bei
der Projektwoche, mit der sich die
Antonius-Schüler auf die Aktion vorbereiteten,
das Kennenlernen einer fremden Kultur im
Mittelpunkt.
Afrika war das Thema, mit dem sich die 155
Kinder in sieben klassenübergreifenden
Workshops beschäftigten. Vier Künstler hatte
die Schule unter Vermittlung von Ethno Art
Ruhr nach Freisenbruch eingeladen, um mit
ihnen buchstäblich in die afrikanische Kultur
einzutauchen.
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Einer von ihnen war Mamadou Camara, der mit
viel Gefühl aus den kleinen Jungen und Mädchen
westafrikanische Trommler machte. Die Trommel
war auch ein wichtiges Instrument, mit deren
Hilfe Marco Tricomi in der Turnhalle
Geschichten zum Leben erweckte. Mit Akrobatik,
Clownerei und Tanz vermittelte Obuama Odamitey
den kleinen Freisenbrucher
Nachwuchs-Afrikanern das Lebensgefühl seiner
Heimat Ghana. Die Afrika-Kennerin Katrin
Schäfer schließlich präsentierte mit
Stoffarbeiten und Masken die volkstümliche
bildende Kunst des fremden Kontinents.Da die
Liebe zu unbekannten Kulturen bekanntlich
durch den Magen geht, bot die Schulküche, in
der Schulleiterin Clarissa Waclawek persönlich
den Löffel schwang, köstliche Imbisse nach
afrikanischen Rezepten.
Schon im letzten Jahr nahm die Schule am
Carnival teil und hat seither den Kontakt zu
dem kolumbianischen Musiker Daniel Bazanta
nicht abreißen lassen. P.M.
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WAZ 02.09.1999
Munchkins nach Maß fürs Märchen
Über 40 Kinder bevölkerten die Kantine des
Grillo-Theaters. Die angehenden Munchkins des
Weihnachtsmärchens mussten für ihre Kostüme
vermessen und fotografiert werden.
Gewandmeister Klaus Kern und Eduard
Batzik aus der Schneiderei waren mächtig
im Stress.
Ab 30. Oktober spielen immer jeweils zehn
Kinder das Volk des Zauberer von Oss, damit
die mindestens 35 Aufführungen nicht zu
anstrengend werden. Übrigens: Bei der
Schreibweise des Titels handelt es sich nicht
um einen Fehler, sondern um eine Auflage des
Verlages für diese Version des Stücks.
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Den kleinen Munchkins, die von der
Schmachtenbergschule, der Waldorfschule und
der Antoniusschule kommen, wird es gleich
sein. Sie dürfen auf der Bühne stehen und
kriegen für die Vorstellungen schulfrei.
Geprobt wird derzeit aber nicht nur das
Märchen, sondern auch Die Umarmung des
Skorpions (Premiere: 10.9.), Iphigenie auf
Tauris (17.9.), Tankstelle der Verdammten
(19.9.), Lenchens Geheimnis (25.9.), Mephisto
(8.10.) und Das Ende vom Anfang (16.10.). |
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WAZ 27.05.1999
Peruanischer Gesang und Tanz im Unterricht
Antoniusschule präsentiert am Samstag
Ergebnisse des ersten Weltkinderfestivals
FREISENBRUCH. Mit indianischen Masken und
wilden Tänzen begab sich die Antoniusschule
jetzt auf den Kriegspfad. Die Ergebnisse des
Weltkinderfestivals sind am Samstag bei einem
Schulfest zu sehen.
Das Festival ist von den Niederlanden ins
Ruhrgebiet geschwappt, wo es vom Verein Ethno
Art Ruhr als Pilotprojekt in drei Essener
Schulen durchgeführt wurde.
Die Andenländer standen im Unterricht und
während der anschließenden Projekttage im
Mittelpunkt. Südamerikanische Künstler nahmen
die Schulstunden in die Hand, erzählten und
ließen die Schüler sogar beim Schafscheren
munter mitmachen.
Mehr als nur Unterricht, wissen die Kinder zu
berichten: Wir haben alte Indianerzeichnungen
auf selbstgemachte Masken übertragen, erzählt
der achtjährige Tim. Und die Indianer haben
uns das Tanzen beigebracht. |
Und so hallten
Kongas durch die
Klassenzimmer, fanden sich alte
Indianerzeichnungen in Schulheften wieder,
erzählten südamerikanische Künstler in Fabeln
von der indianischen Kultur der Andenländer.
Die begeisterten Kinder erlebten
fremdländische Konzepte und
Philosophien, ethnisch-musikalische und
-tänzerische Formen hautnah. Wir wollen das
holländische Konzept im gesamten Ruhrgebiet
umsetzen, so Christoph Hahn von Ethno Art Ruhr.
Die Antoniusschule, Im Haferfeld 39, stellt
die Ergebnisse im Rahmen eines Schulfestes am
kommenden Samstag, 29. Mai, von 14 bis 17 Uhr
vor. Daniel Basanta (Kolumbien) spielt
Percussion aus dem karibischen Raum, Dina und
Sergio Gomez zeigen chilenische Tänze, es gibt
kolumbianische Kunstaktionen von Jorge Hidalgo
und boliviansche Folklore der Gruppe Inti
Punchai zu sehen. Es gibt Quinoa-Plätzchen und
selbstgemachtes Chili.
Ein Projekt mit Modellcharakter: Andere
Schulen haben bereits Interesse angemeldet.
Auch im nächsten Jahr soll es in Essen ein
Weltkinderfestival geben. Dann soll es auch
eine größere öffentliche Präsentation geben.
Hahn hofft auf größere Resonanz: Die Skepsis
bei den Schulen war im Vorfeld sehr hoch. Wir
sehen die diesjährige Veranstaltung als
Pilotprojekt, das äußerst positiv gelaufen
ist. Informationen gibt es bei Ethno Art Ruhr
unter 83 444 50. tw
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WAZ 21.05.1999
Kinder
auf dem Kriegspfad
Mit indianischen Masken und wilden Tänzen
begaben sich in den vergangenen Wochen die
Sechs- bis Zehnjährigen der
Antoniusschule auf
den Kriegspfad, der sie mitten nach Südamerika
führte. Das Weltkinderfestival ist von den
Niederlanden ins Ruhrgebiet geschwappt, wo es
vom Verein Ethno Art Ruhr als Pilotprojekt in
drei Essener Schulen durchgeführt wurde.
Bongos hallten durch die Klassenzimmer, alte
Indianerzeichnungen fanden sich in Schulheften
wieder, südamerikanische Künstler erzählten in
Fabeln von der indianischen Kultur der
Andenländer. Die begeisterten Kinder erlebten
fremdländische Konzepte und Philosophien,
ethnisch-musikalische und -tänzerische Formen
hautnah.
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Die Freisenbrucher
Antoniusschule
stellt die
Ergebnisse im Rahmen eines Schulfestes am 29.
Mai vor. Ein Projekt mit Modellcharakter:
Karibische Percussion, chilenische Tänze und
bolivianische Folklore sollen im nächsten Jahr
auch in anderen Schulen Einzug halten. tw |
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